Seerose, Nymphaea
Eine Seerose im Gartenteich mit rosa/weißer Blüte

Seerose

Seerose, Nymphaea

Die ungekrönte Königin des Gartenteiches ist ohne jeden Zweifel die Seerose. Mit ihrer Artenvielfalt besticht sie nicht nur in der Farbauswahl, die fast keine Wünsche offen lässt. Auch die verschiedenen Düfte, die manche Sorten verströmen sind sicher eine Besonderheit. Manche Seerosen öffnen ihre Blüten nur bei Sonnenschein, manche auch bei Regen. Bei einigen Sorten zeigen sich die Blüten nur im Juni und Juli, andere blühen bis zum ersten Frost im Spätherbst. Einige Seerosen wollen zuerst 12 grüne Blätter ausgebildet haben ehe sie blühen, andere, vor allen Dingen ältere Exemplare lassen uns ihre Blütenpracht schon nach 6 Blättern bewundern. Über die Wuchsgeschwindigkeit sollte sich jeder informieren, der noch nie mit Seerosen in Berührung kam, denn es gibt Sorten, die selbst größere Teiche wie zum Beispiel einen Schwimmteich innerhalb kürzester Zeit zuwuchern. Um an die oft armdicken Wurzelknollen zur Teilung bzw. Verjüngung heranzukommen, muss dann der Teich abgelassen werden. Also vor dem Kauf dieser Wasserpflanzen die jeweiligen Pflegeanweisungen gründlich studieren. Die maximale Pflanztiefe von 3 Metern gilt nur für alte und große Pflanzen. Für frische und junge Seerosen sollte man eine Pflanztiefe von etwa 80 cm nehmen. Später, wenn die Wurzel stärker ist, kann man sie vor dem Austreiben im Frühjahr tiefer setzen. Übrigens ist die Teichrose eine eigene Art und hat nichts mit den hier gezeigten Seerosen zu tun.

Seerosen die frisch eingesetzt werden sollte man anfangs in flacheres Wasser setzen. Wenn man die Seerose frei wachsen lässt, sucht sie sich über die ausbreitenden Wurzel selbst die richtige Wassertiefe. Man kann Seerosen auch, wenn sie etwas älter und stärker sind im Frühjahr in tieferes Wasser umpflanzen. Seerosen wuchern sehr stark wenn sie genügend Nährstoffe bekommen. Sollten die Seerosen nicht mehr blühen und nur noch wenige Blätter, die meist nicht mehr ganz an die Wasseroberfläche kommen, ausbilden, so fehlen ihnen die Nährstoffe. Dann sollte man mit phosphatfreiem Dünger oder durch ausdünnen der Wurzeln etwas nachhelfen. Hier finden sie viele verschiedene Arten von Seerosen in unserem Shop.

Seerose mit SchwimmblattIn dem Bild links sieht man eine Seerose mit einem Schwimmblatt. Die Blüte der Seerose ist noch nicht ganz geöffnet.

Ich mag es Abends am Teich zu sitzen und den Seerosen zuzusehen wie sie ihre Blüten schließen. Morgens sind mir die Seerosen meist zu früh dran. Auch wenn dann das Licht für ein Foto besser sein soll, treibt es mich noch nicht so füh zum Teich.

Systematik der Seerose

Abteilung: -
Klasse: Einfurchenpollen-Zweikeimblättrige (Magnoliopsida)
Unterklasse: Seerosenähnliche (Nymphaeidae)
Ordnung: Seerosenartige (Nymphaeales)
Familie: Seerrrosengewächse (Nymphaeaceae)
Unterfamilie: Nymphaoideae
Gattung: Seerosen (Nymphaea)
Art: Weiße Seerose (Nymphaea alba)

Vorkommen: Europa, im Osten bis zum Ural
Wuchs: Schwimmblattpflanze, Blüten und Blätter auf dem Wasser aufliegend
Pflanztiefe: optimal bis 150 cm, max. 300 cm, wenig Strömung - stehend
Standort: sonnig
Blüte: weiß - rubinrot, je nach Art und Sorte
Blütezeit: VI - IX
Pflege: Seerosen alle 4 - 5 Jahre teilen und verjüngen
Sonstiges: In einer Tiefe von 150 cm können die Seerosen ohne Probleme im Teich überwintern, ohne dass sie einen Schaden davon tragen.

Besonderheiten der Teichrose:

Es gibt Seerosen, die einen süßlichen bis würzigen Duft verbreiten. Meistens sind diese Sorten aber nicht winterhart und müssen aus dem Teich geholt und frostfrei gelagert werden.

Foto: Teichbau-Profi


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