Sumpfdotterblume
Sumpfdotterblume in der Sumpf- oder Flachwasserzone
Eine der schönsten Wasserpflanzen am Teich ist die Sumpfdotterblume. Schon mit dem Frühlingserwachen treibt sie aus und nach den ersten sonnigen Tagen steht sie das erste Mal in voller goldgelber Blüte. Häufig kommt es im Hochsommer zu einer zweiten Blüte, was im Wechsel mit entsprechenden anderen Pflanzen zu einem interessanten Farbenmeer führt. Die runden, gelben Blüten der Sumpfdotterblume erwecken beim menschlichen Gemüt den Eindruck, es würden kleine Sonnen aus dem Teich erstrahlen. Als Frühlingsbote ist sie neben vielen kleinwüchsigen Blumen im Vorgarten die favorisierte Königin des Teicherwachens. Blüht die Sumpfdotterblume erst einmal, ziehen Binsen, Gräser, Bambus und all die anderen Wasserpflanzen sehr bald nach. Verstärkt durch den Sonnenschein zeichnet die Sumpfdotterblume durch ihre zahlreichen Blüten einen großen Teil der nahezu perfekten Teichidylle.
Sumpfdotterblumen sind winterhart und pflegeleicht. Im Herbst einfach alle welken Blätter und Stengel entfernen. Wenn die Sumpfdotterblume genügend Nährstoffe hat wächst sie üppig und blüht sehr früh. Wenn sie ohne Pflanztopf eingesetzt wird bildet sie schnell einen großen Wurzelballen. Sie steht gerne im Sumpfbereich, kommt aber auch mit flachem Wasser zurecht. Hier geht es zu unserem Shop für Teichpflanzen
Systematik der Sumpfdotterblume
Abteilung: -
Klasse: -
Unterklasse: -
Ordnung: Hahnenfußartige (Ranunculales)
Familie: Hahnenfußgewächse (Ranunculáceae)
Unterfamilie: Ranunculoideae
Gattung: Dotterblumen (Caltha)
Art: Sumpfdotterblume (Caltha palustris)
Vorkommen: Europa, Nordasien, Nordamerika
Wuchs: 20cm - 40 cm, buschig
Pflanztiefe: bis 20 cm, wenig Strömung
Standort: lehmig - moorig, dauerfeucht, sonnig - halbschattig
Blüte: dottergelb, IV - VI,
Blütezeit: IV - VI, 2. Blüte VII - IX
Pflege: -
Sonstiges: Nach der Blüte bilden sich balgförmige Früchte, die bis zu 2,5 mm große Samen enthalten können. Auch bei der Verbreitung der Pflanze hilft das Regenwasser.
Besonderheiten der Sumpfdotterblume:
Früher benützte man die Sumpfdotterblume zum Färben.
Legte man die gekochten Knospen in Essig ein, konnte man sie als Ersatz für Kapern verwenden.
Die Sumpfdotterblume ist leicht giftig und wird vom Vieh aus diesem Grund meist gemieden.
Die Blume des Jahres 1999 steht unter Artenschutz und darf wild wachsend nicht ausgegraben werden.
Foto: Teichbau-Profi
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