Frauenmantel
Blühender Frauenmantel im Sumpfbereich
Frauenmantel, Alchemilla
Kaum eine Geschichte ist in medizinischer Hinsicht so lange wie die des Frauenmantels. Ob nun Umschläge gegen Hautkrankheiten, Tee gegen Durchfallerkrankungen (wegen des hohen Gerbstoffgehaltes) oder einfach die Blätter als blutstillendes Mittel bei starken Blutungen in Wunden, bei jeder Beschwerde soll der Frauenmantel helfen, obwohl schon seit 1500 Jahren auf beinahe allen Erdteilen zu finden, beginnen die Aufzeichnungen bezüglich der medizinischen Wirkungen erst im Mittelalter. Und nach den heutigen Erkenntnissen der Medizin wird nichts dergleichen bestätigt. Nehmen wir aber die optischen Kriterien der Sumpfpflanze, so ist sie zweifellos eine natürliche Schönheit, gleichmäßig rund der Pflanzenbusch mit zartgelben Blüten inmitten sattgrüner gezahnter Blätter. Eine Augenweide in jeder Sumpfzone eines Gartenteiches mit der Attraktivität einer Rose.
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Systematik des Frauenmantels
Abteilung: Bedecktsamer (Magnoliophyta)
Klasse: Dreifurchenpolle-Dreikeimblättrige (Rosopsida)
Unterklasse: Rosenähnliche (Rosidae)
Ordnung: Rosenartige (Rosales)
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Unterfamilie: -
Gattung: Frauenmantel
Art: -
Vorkommen: Europa, Asien, Amerika
Wuchs: 10cm - 50 cm, horstartig
Pflanztiefe: Sumpfzone stehender Gewässer, Wiesen
Standort: dauerfeucht, sonnig
Blüte: gelb, horstbildend
Blütezeit: V-IX,
Pflege: anspruchslos
Sonstiges: -
Besonderheiten des Frauenmantels:
Man sagt dem Frauenmantel nach, dass er bei vielen Frauenleiden Linderung und bei Bedarf Förderung bewirkt. Als Tee erfreut er sich großer Beliebtheit bei Beschwerden in fast allen Körperteilen.
Foto: Teichbau-Profi