Laichkraut, Laichkräuter,  Potamogeton
Laichkraut, Potamogeton Lucens

Laichkraut, Laichkräuter, Potamogeton

Die Laichkräuter (Potamogeton) kommen als Wasserpflanzen in den subtropischen Zonen beider Erdhalbkugeln vor. Sie gehören zur Familie der Laichkrautgewächse (Potamigetonaceae). In Mitteleuropa gibt es rund 20 Arten, zu denen mindestens 17 Hybride gehören. Die ausdauernde, mehrjährige Wasserpflanze ist verwurzelt im Gewässergrund. Sie ist eine Tauch-oder Schwimmblattpflanze mit eher unscheinbaren, grünlichen Blütenständen, sie aus dem Wasser ragen, um die Windbestäubung zu ermöglichen. Staubblattanhängsel ersetzen die fehlende Blütenhülle. Die Tauchblätter des Laichkrauts scheinen oftmals netzartig durch und wachsen wechselständig. Sie haben eine Blattscheide und die Blattform ist von schmal-linealisch bis rundlich ausgeprägt.

Blütestengel des Potamogeton LucensDie Arten des Laichkrauts können zart aber auch mit sehr kräftigen Schwimm- oder/oder Unterwasserblättern ausgebaut sein. Die Sprossenlänge einiger Arten kann bis zu 3 Meter betragen und ermöglicht somit eine Besiedelung der tieferen Gewässerbereiche. Das Schwimmende Laichkraut (Potamogeton natans) ist die vermutlich bekannteste Art mit dem meisten Vorkommen. Es kann sehr große Schwimmblattteppiche auf einem Gewässer ausbilden. Die Pflanzen bilden sogenannte Unterwasserwälder, die vielen Tieren nicht nur einen Lebensraum, sondern auch Platz für das Laichen bietet. Daher haben diese Wasserpflanzen ihren Namen erhalten. Durch diese Unterwasserwälder bieten sie dem Gewässer eine exzellente Möglichkeit zur Selbstreinigung und Sauerstoffversorgung. Das Laichkraut kann in seinen Arten verschiedene Gewässertypen besiedeln.

Nicht nur Stillgewässer wie Teiche, Tümpel oder kleinere Weiher sowie die Tauchblattzonen größere Seen gehören dazu. Auch schwach bis mäßig fließende Gewässer wie Flüsse, Bäche, Kanäle oder Gräben bieten einen Lebensraum für das Laichkraut. Sogar nährstoffärmere Standorte können besiedelt werden. Viele Arten des Laichkrauts sind durch Gewässerverschmutzung, Flussbegradigungen oder Grabenräumungen sehr selten geworden. Einige von ihnen stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten. Die sich nach ihrer Einbürgerung in Europa ausgebreitende Wasserpest reduziert die Laichkrautbestände ebenfalls.

Abteilung: Gefäßpflanzen (Tracheophyta), Unterabteilung Samenpflanzen
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida), Monokotyledonen
Unterklasse:-
Ordnung: Froschlöffelartige (Alismatales)
Familie: Laichkrautgewächse (Potamogetonaceae)
Unterfamilie:-
Gattung: Laichkräuter
Art:-

Vorkommen: zirkumpolar, gemäßigte subtropische Zonen
Wuchs: verwurzelt mit Unterwasser-und/oder Schwimmblättern
Pflanzentiefe: 30 bis 120 Zentimeter (Schwimmendes Laichkraut), bis zu drei Meter
Standort: sonnig
Blüte: grünlich bis weiß
Blütezeit: VI bis VIII
Pflege: winterhart, Schwimmblätter des Laichkrauts sterben im Winter ab. Im Kieskörbchen pflanzen. Rückschnitt im Frühjahr bis auf wenige Zentimeter.
Sonstiges: -

Besonderheiten: Einige Arten des Laichkrauts stehen auf der Roten Liste. Sie wurden zurückgedrängt durch menschliche Eingriffe in die Natur, sowie durch die eingebrachte Wasserpest.


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