Erreger der Weißpunktkrankheit Pünktchenkrankheit
Erreger der Weißpunktkrankheit Pünktchenkrankheit

Pünktchenkrankheit

Weißpunktkrankheit / Pünktchenkrankheit (Ichthyophthiriose) (Ichthyophthirius multifiliis), wird auch Weiße Pünktchen oder Ichthyo genannt.

Eine Infektion mit dem Erreger Ichthyophthirius multifiliis nennt man Ichthyophthiriose. Im Sprachgebrauch wird, abgeleitet vom Erscheinungsbild der Fische, Weißpunkt-Krankheit oder Pünktchenkrankheit, aber auch Abgeleitet vom lateinischen Namen, Ichthyo benutzt.
Die Weißen Pünktchen können das ganze Jahr auftreten. Allerdings nur bei Wassertemperaturen unter 25°. Die Pünktchenkrankheit kann leicht mit Oodinium verwechselt werden.

Symptome bei Weißen Pünktchen:

Die Fische bekommen kleine 0,6-1 mm große weiße Punkte am Kopf und der Schleimhaut des Körpers. Diese Pünktchen fühlen sich wie Sandkörner an. Oft scheuern sich die Fische am Teichgrund oder springen. Infizierte Fische verweigern das Futter und wirken apathisch. Es kommt zu einer vermehrten Schleimbildung, auch eine Trübung des Fischschleims kann auftreten. Bei einem starken Befall sind meist auch die Kiemen befallen.

Ursachen der Ichthyo:

Die Fischkrankheit wird durch den Parasiten Ichthyophthirius multifiliis verursacht. Dieser nistet sich unter der Epidermis der Fischhaut ein. Der Parasit ernährt sich von Blut und Körperflüssigkeiten. Dabei zerstört er die Hautzellen. Dieses versucht der Fisch durch erhöhte Schleimproduktion zu bekämpfen. Dadurch bilden sich die kleinen weißen Flecken.

Vorsorge:

Sichere Vorsorge kann sinnvoll nur durch Wassertemperaturen über 25°C gewährleistet werden. Beobachten Sie die Fische regelmäßig. Eine Infektion mit Ichthyophthirius endet unbehandelt mit dem Tod des Fisches. Je früher man die Infektion entdeckt desto leichter ist die Behandlung und die Erfolgsquote ist dann recht hoch.

Behandlung der Pünktchenkrankheit:

Die Pünktchenkrankheit kann nicht in der Haut des Fisches behandelt Werden, die Schleimschicht schützt den Parasiten vor den Medikamenten. Bekämpft wird der Erreger in der Schwärm-Phase, wenn er frei im Wasser schwimmt. Deswegen muss die Behandlung der Ichthyophthiriose mehrfach wiederholt werden um die Parasiten als Schwärmer zu erwischen. Als Medikament bei Zierfischen eignet sich Malachitgrün-Oxalat sehr gut. Dieses Malachitgrün darf allerdings nicht bei zum Verzehr gedachten Fischen eingesetzt werden.
Anstatt das Malachitgrün oder andere Medikamente einzusetzen kann man die Teichtemperatur des Wassers für 7 bis 10 Tage auf 30°C anheben. Natürlich kann man die Wärmebehandlung auch in einem extra Becken durchführen. Dann auch alle Fische aus dem Teich nehmen damit der Reproduktionszyklus der Erreger, durch das fehlen geeigneter Wirte, unterbrochen wird. Bei dieser Temperatur wird der Entwicklungszyklus des Ichthyophthirius unterbrochen. Die Temperatur nur langsam verändern, ansonsten löst man Stress bei den Fischen aus. Bei diesen hohen Temperaturen auch für genügend Sauerstoff im Teichwasser sorgen. Alternativ kann man bei leichten Ausprägungen auch Salzwasserbäder machen.

Nachsorge:

Nur, wie immer nach einer Erkrankung, gutes Futter mit Spirulina- und Vitaminzusatz. Die Fische entwickeln nach der Genesung eine permanente Resistenz gegen den Erreger der Pünktchenkrankheit.

Bild: www.cesdonbosco.com


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