Maul- und Flossenfäule
Maul- und Flossenfäule

Flossenfäule

Die Maul- und Flossenfäule liegt ursachlich in schlechter Wasserqualität, auch wenn der Erreger der Maul- und Flossenfäule bakterieller Art ist. Die Bakterien der Aeromonas- und Pseudomonas-Gruppe vermehren sich gerade bei schlechter Wasserqualität explosionsartig und lösen diese flossenfressende Fischkrankheit aus. Gesunde Fische tolerieren ein gemäßigtes Vorkommen der Bakterien.

Symptome:

Die Flossen bzw. das Maul des Fisches wird von den Bakterien aufgefressen. Meist einhergehend mit einer weißen, in manchen Fällen auch roten, Verfärbung der infizierten Extremitäten. Wenn die Flossenfäule nicht behandelt wird, kann bis zum Verlust der gesamten Flosse und auch zum Tod der Fische führen.

Ursachen:

Aeromonas- und Pseudomonas-Bakterien sind im Teich immer vorhanden. Sie vermehren sich aber extrem bei schlechter Wasserqualität.

Vorsorge:

Regelmäßige Kontrolle der wichtigsten Wasserwerte und gegebenen Falls einer Verbesserung der Wasserqualität. Die wichtigsten Werte sind: Karbonathärte (KH), pH (pH-Wert), Ammonium (NH4) /Ammoniak (NH3) und Nitrit (NO2). Nitrit scheint einer der wichtigen Faktoren bei der Flossenfäule zu sein, also diesen Wert besonders beobachten.

Behandlung:

Bei leichten Ausprägungen der Flossenfäule und wenn die Krankheit früh erkannt wurde reicht es meist schon die Lebensbedingungen der Teichfische zu verbessern und mit einer Salzzugabe ins Teichwasser die Schleimbildung zu unterstützen. Bei stärkerem Ausbruch sollten zusätzlich zum Salz desinfizierende Wasserzusätze eingesetzt werden. Bei starker Ausprägung der Flossenfäule können die Fische mit Desinfektionsbädern behandelt werden.
Achtung: Bei der Zugabe von desinfizierenden Mitteln zum Teichwasser werden die Filterbakterien meist auch absterben, dadurch können sich die Wasserwerte weiter verschlechtern. Auch werden andere Bewohner des Teichs geschädigt. Am besten während der Behandlung UV-Geräte ausschalten. Und nach Abschluss den Filter mit Filterbakterien neu impfen. Filter können die desinfizierende Wirkung des Wasserzusatzes stark vermindern, Filter zumindest vor der Behandlung reinigen. (Die Bakterien sterben so oder so ab)

Nachsorge:

Grund für die schlechte Wasserqualität finden und nachhaltig Beseitigen. Für gute Wasserqualität sorgen. Ausreichend, Nährstoff- und Vitaminreich füttern.

Nach Abschluss der Behandlung mit antibakteriellen Wirkstoffen verbleiben diese im Teichwasser. Also danach mehrmals Teilwasserwechsel verbunden mit einer Filterreinigung durchführen.


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