Sanke Koi
Sanke Koi

Sanke

Sanke leitet sich von drei (san) Farben ab. Der Sanke ist eine der alten Koi-Züchtungen und gehört als Klassiker in jeden Koiteich.
Zwischen 1912 - 1916, also in der Taisho-Zeit, wurde der Sanke bekannt, wobei es aber die ersten Züchtungen schon wesentlich früher (1868 - 1912, Meiji-Zeit) gab. Sanshuko, von dem die Bezeichnung Sanke abgeleitet ist, bedeutet dreifarbig.
Das Grundmuster ähnelt dem des Kohaku. Highlights sind hier die sumi (schwarze, scharf abgegrenzte Flecken), wodurch der Sanke, ebenso wie der Kohaku, zu einem absoluten Muss im Gartenteich wird.

Ideale Zeichnung Sanke:

Der Sanke soll eine weiße Grundfarbe mit roten (Hi) und schwarzen (sumi) Flecken haben, wobei sich die schwarzen Flecken scharf abheben sollen. Wobei der Sanke keine rote oder schwarze Grundfarbe haben soll mit weißen Flecken sondern eindeutig rote und schwarze Flecken auf weißem Grund. Hierbei beschreibt sumi in der Übersetzung als Fenster, am besten den optischen Eindruck der dabei entstehen soll. Auf dem Kopf sind sumi nicht erwünscht, jedoch sollen Brust- und Schwanzflossen über schwarze Streifen verfügen.

Klare Linien und Farbabgrenzungen sind beim Sanke als wertvoll zu bewerten. Natürlich zählen auch beim Sanke wie bei allen Koi die Körperform und der Gesamteindruck. Dem Sanke stehen etwas fülligere Köperformen seht gut.

Variationen des Sanke Koi:

Taisho Sanke
Aka Sanke
Maruten Sanke
Kuchibeni Sanke
Fuji Sanke
Doitsu Sanke


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