Goshiki
Goshiki

Goshiki

Der Ursprung des Goshiki, "der Fünffarbige", ist nicht genau nachvollziehbar. Zum Teil werden die Wurzeln zu Beginn des 19. Jahrhunderts beim Asagi vermutet; es wird aber auch gemunkelt, dass der Goshiki erstmals 1918 registriert wurde aufgrund der Kreuzung eines Asagi und eines Aka Bekko. Der heute bekannte Goshiki soll wiederum auf die Kreuzung eines Asagi und eines Taisho Sanshoku zurückzuführen sein. Fest steht, dass zu den fünf Farben des"Fünffarbigen" folgende zählen: Weiß, Rot, Schwarz, Hellblau und Dunkelblau. Es will hier erwähnt sein, dass das Auge des Betrachters sehr scharf sein muss, um zumindest die dunklen Farben eindeutig unterscheiden zu können.

Die Goshiki werden in zwei Gruppen unterteilt: der dunkle Kuro Goshiki verkörpert Kraft und Stärke, der helle Shiro Goshiki dagegen Eleganz. Überdies wird er seit 1988 auf der "All Japan Shinkokai Tokyo Koi Show" in einer eigenen Klasse bewertet und hat sich somit von den Kawarimono losgelöst.

Ideale Zeichnung des Goshiki:

Der Shiro Goshiki verfügt über einen weißen Grund mit einzelnen blauen Feldern in vielen weißen Schuppen und einer roten Zeichnung.
Der Kuro Goshiki hat einen überwiegend schwarzen Grund und eine rote Zeichnung.
Der Tancho Goshiki mit seiner, nur auf dem Kopf vorhandenen, möglichst kreisrunden roten Zeichnung erfreut sich besonderem Interesse unter Koi-Liebhabern.
Die Größe beschränkt sich in den meisten Fällen auf 70 cm. Der Körperbau präsentiert sich meistens schlank und keineswegs voluminös.

Variationen des Goshiki:

Shiro Goshiki
Kuro Goshiki
Tancho Goshiki
Maruten Kuro Goshiki
Doitsu Shiro Goshiki


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