Sumpfsegge, Carex acutiformis
Die Sumpsegge kommt natürlich in Auenwäldern und Feuchtwiesen vor. Sie bevorzugt zeitweise überschwemmte, nährstoffreiche Böden. Torf- und Tonböden sind ideal für die Sumpfsegge. Für die Uferbepflanzung an künstlichen,naturnahen Teichen eignet sich die Sumpfsegge aufgrund ihres Nährstoffbedarfs gut als Uferpflanze. Auch in Pflanzenfiltern kann man die Sumpfsegge ebenso wie die meisten anderen Seggen gut zum Nährstoffabbau einsetzen.
Die zwischen 30cm und 1,5 Meter hoch wachsende Pflanze bildet kräftige und tiefreichende Rizome aus. Sie gehört mit dieser Wuchshöhe zu den höher wachsenden Seggenarten. Über die Ausläufer (Rizome) verbreitet sie sich schnell, wenn das Nährstoffangebot ausreichend ist. Die Halme der Sumpsegge sind dreieckig und bilden von Mai bis Juni kolbenförmige, bis zu 30cm lange, Blüten aus. Die Blüten sehen aus wie Ähren. Die langen schmalen Blätter sind zwischen 5mm und 10mm breit und an der Oberfläche rau.
Die Sumpsegge ist sehr pflegeleicht. Nur wenn sie zu stark wuchern, sollte man die Rizome zurück schneiden. Die Sumpfsegge verträgt auch einen starken Rückschnitt. Dann möglichst im Frühjahr bis in Bodennähe zurück schneiden. Ansonsten reicht es die abgestorbenen Blätter und Blüten von Zeit zu Zeit zu entfernen.
Pflanztiefe: 0 – 5 cm, auch in nassen Uferbereichen.
Standort: Sonnig bis halbschattig
Vorkommen: Von Skandinavien bis Südeuropa. Teilweise in Asien und Nordafrika.
Klasse: Monokotyledonen
Unterklasse: Commeliniden
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Sauergrasgewächse (Cyperaceae)
Gattung: Seggen (Carex)
Art: Sumpfsegge