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Bogensiebfilter

Ein Bogensiebfilter trennt grobe Schmutzpartikel mechanisch aus dem Teichwasser. Er kann als Vorfilter vor einer biologischen Filterstufe oder im Skimmerkreislauf eingesetzt werden. Hier geht es um seine Funktionsweise, wichtige Auswahlgrößen und die Reinigung.

Bogensiebfilter Funktionsprinzip eines Bogensiebfilters.

Bogensiebfilter

Vergleiche passende Ausführungen und achte auf die Angaben zum jeweiligen Einsatzbereich.

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Was der Leser unter Bogensiebfilter erwarten kann

  • Wie Wasser durch einen Bogensiebfilter geführt und mechanisch gereinigt wird.
  • Welche Aufgabe ein Überlauf erfüllt.
  • Wie sich ein Bogensiebfilter als Vor- oder Skimmerfilter einsetzen lässt.
  • Welche Rolle Durchflussmenge und Nennmaschenweite bei der Auswahl spielen.
  • Was bei Maschenweite und Schmutzablauf zu beachten ist.

So funktioniert ein Bogensiebfilter

Der Bogensiebfilter ist ein rein mechanischer Filter. Je nach Einbaulage wird das Wasser gepumpt oder durch die Schwerkraft von oben auf das bogenförmige Sieb geleitet. Am Sieb bleiben Schmutzstoffe zurück, die größer als dessen Nennmaschenweite sind. Die Partikel rutschen am Bogensieb nach unten und können über den Schmutzablauf ausgespült werden. Das gereinigte Wasser fließt anschließend zur nächsten Filterstufe oder – bei Verwendung als Skimmerfilter – zurück in den Teich.

Hochwertige Bogensiebfilter besitzen einen internen Überlauf. Er soll verhindern, dass Wasser aus dem Teich abgepumpt wird, wenn das Sieb verstopft und der Filter überzulaufen droht.

Einsatz als Vorfilter oder Skimmerfilter

Als mechanischer Filter wird der Bogensiebfilter meist vor einer biologischen Filterstufe eingesetzt. Er kann auch in den Kreislauf eines Skimmers eingebaut werden, um Laub und gröbere Partikel von der Teichoberfläche zu entfernen. Kleinere Partikel wie Pollen und Blütenstaub hält er nicht zurück; für die biologische Reinigung ist daher eine entsprechende Filterstufe erforderlich.

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Durchflussmenge und Nennmaschenweite

Wichtige Kenngrößen bei der Auswahl sind die Durchflussmenge und die Nennmaschenweite des Bogensiebs. Der Durchfluss wird meist in Litern pro Stunde (l/h) angegeben. Die Maschenweite wird in Mikrometern (µm) angegeben; ein Mikrometer entspricht einem Tausendstel Millimeter.

Der mögliche Durchfluss sollte zu den nachfolgenden Filterstufen und zur Pumpleistung passen. Eine größere Siebfläche kann vorteilhaft sein; sie darf jedoch nicht so groß ausgelegt werden, dass die für die Selbstreinigung benötigte Strömung am steilen Ende des Siebs fehlt.

Zu eng gewählte Maschen können leichter zusetzen. Maschenweiten von 150 bis 200 µm haben sich bewährt. Welche Auslegung passt, hängt vom jeweiligen Filter und Einsatz ab.

Schmutzablauf und Reinigung

Ein Schmutzablauf mit Absperrhahn erleichtert die Reinigung. Bogensiebfilter gelten ansonsten als pflegeleicht und verstopfen nur selten.

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