Endlosbandfilter
Endlosbandfilter (EBF) werden im Teichbau als mechanische Vorfilter eingesetzt. Sie verbinden nach der Beschreibung dieses Artikels Eigenschaften von Vlies- und Trommelfiltern. Hier erfahren Sie, wie das Filterband Schmutz aufnimmt und durch Spülung gereinigt wird. Der Text erläutert außerdem Vorteile, technische Herausforderungen und die Bedeutung der Durchflussmenge.
Endlosbandfilter für Teiche
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Was der Leser unter Endlosbandfiltern erwarten kann
- Wie das Endlosband Schmutzpartikel aus dem Wasser abscheidet.
- Wie Wasserstand und Steuerung den Bandtransport auslösen.
- Welche Vorteile und Grenzen das Verfahren laut Artikel hat.
- Welche Rolle die Durchflussmenge bei der Auslegung spielt.
- Was bei Einbaulage, Abdichtung und Reinigung zu beachten ist.
Aufbau und industrielle Anwendung
Die Technik der Endlosbandfilter (EBF) kommt aus der industriellen Filtration. Dort werden unterschiedliche Systeme eingesetzt, um Feststoffe aus dünnflüssigen Medien zu entfernen. Als Filtermedium dient ein Endlosband aus Kunststoff oder Metall. Bei manchen Ausführungen übernimmt ein Metallgewebeband den Transport, während ein textiles Filterband die Filtration übernimmt. Industrielle Endlosbandfilter werden jeweils auf das Trägermedium und die zu entfernenden Feststoffpartikel abgestimmt.
Endlosbandfilter für den Teichbau sind seit einigen Jahren auf dem Markt. Immer mehr Hersteller übernehmen das Prinzip in ihre Produktpalette; die technische Umsetzung unterscheidet sich jedoch.
Funktionsprinzip des Endlosbandfilters
In der Skizze strömt das Wasser von links in den EBF, durch das Siebband und nach vorne in die nächste Filterstufe. Schmutz lagert sich auf dem Endlosfilterband ab. Dadurch wird der Durchfluss gehemmt und der Wasserspiegel auf der Einlaufseite steigt. Der steigende Wasserspiegel löst einen Kontakt aus, der das Filterband im Uhrzeigersinn bewegt. Grober Schmutz fällt rechts in den Schmutzablauf; am Filterband haftender Schmutz wird durch einen Wasserstrahl aus der Spüldüse ausgewaschen. Wird der Endlosbandfilter in einem Schwerkraftsystem verwendet, befindet sich der Wasserstandsensor auf der Abflussseite und reagiert dort auf den fallenden Wasserspiegel.
Die Umsetzung bringt technische Herausforderungen mit sich. Dazu zählt beispielsweise die Abdichtung gegen Leckwasser, das von der Einlaufseite am Siebband vorbeiläuft. Auch der Antrieb kann je nach Filterband aufwendig zu realisieren sein.
Vorteile und Grenzen
Endlosbandfilter können auch große Schmutzmengen bewältigen, die bei anderen Filtern Probleme verursachen. Der Artikel nennt Äste, Bambusblätter und Fadenalgen als Beispiele. Zugleich können feine Schwebeteilchen aus dem Wasser gefiltert werden. Durch stärkere Schwankungen im Durchfluss können außerdem Schmutzteile aus den Zuläufen entfernt werden, die sich bei gleichmäßigem Fluss dort ablagern würden.
Bei guter Konstruktion und intelligenter Steuerung können EBF laut Artikel mit wenig laufender Überprüfung und Wartung auskommen. Anders als Vliesfilter verbrauchen sie kein Filtermaterial. Eine Einschränkung ist die Einbaulage: Die Spüleinrichtung muss oberhalb der Wasserlinie liegen. Dadurch ragt die Oberkante des EBF deutlich über das Teichniveau, was insbesondere bei Schwerkraftsystemen meist unerwünscht ist.
Dimensionierung nach Durchflussmenge
Für die Dimensionierung ist laut Artikel vor allem die Durchflussmenge zu beachten. Sie wird meist in Litern pro Stunde (l/h) angegeben. Ist der Endlosbandfilter zu klein ausgelegt, können Partikel in die nächste Filterstufe geschwemmt werden. Der Artikel empfiehlt deshalb, den Endlosbandfilter eher etwas größer als zu klein auszulegen.
Reinigung und Schlammablass
Optimal ist es laut Artikel, wenn der Filter über einen Bodenablauf mit Absperrhahn zur Reinigung verfügt und dieser an die Abwasserleitung angeschlossen ist. Dann lässt sich der abgesetzte Schlamm direkt entsorgen.