Verschiedene Teichfolien
Teichfolien unterscheiden sich unter anderem in ihrer Flexibilität und darin, wie sie verarbeitet und repariert werden. Dieser Überblick stellt PVC, PE, EPDM, LDPE und HDPE sowie flüssige Teichfolien vor. So können Sie die beschriebenen Eigenschaften und Einsatzbereiche miteinander vergleichen.
Teichfolie faltenfrei verlegt
Was der Leser unter Auswahlhilfe für Teichfolien erwarten kann
- Welche Eigenschaften PVC-Teichfolie hat und wie sie verarbeitet werden kann.
- Worin sich PE- und EPDM-Teichfolie bei Verarbeitung und Reparatur unterscheiden.
- Für welche Einsatzbereiche LDPE und HDPE beschrieben werden.
- Worauf Sie bei einer unbekannten Folienart und bei späteren Reparaturen achten sollten.
- Wann flüssige Teichfolie laut Artikel eine mögliche Abdichtung ist.
Wahl der richtigen Teichfolie für den Folienteich
Zum Shop: Teichfolie
Folienteiche gehören zu den günstigsten und häufigsten Varianten beim Teichbau. Wichtig sind ein glatter Untergrund und eine saubere Verarbeitung. Je nach Vorlieben und Teichausführung können verschiedene Teichfolien eingesetzt werden. Im Folgenden sind die im privaten Teichbau meist verwendeten Folien und ihre Eigenschaften aufgeführt.
PVC-Teichfolie
PVC-Teichfolie findet Verwendung für Gartenteiche, Schwimmteiche, Fischteiche, Löschteiche und andere Teicharten. Sie lässt sich einfach verarbeiten und verlegen. Auch das Verschweißen auf der Baustelle und spätere Reparaturen gestalten sich einfach. PVC-Teichfolie kann mit PVC-Folienkleber, Quellschweißmittel oder Heißluft verarbeitet werden. Sie ist flexibel und passt sich dem Teichuntergrund gut an. Im Teichbau ist sie eine verbreitete und recht preisgünstig angebotene Folie.
Eine 1 mm starke PVC-Teichfolie wiegt laut Artikel etwa 1,3 kg pro m³.
PE-Teichfolie
PE-Teichfolie ist geringfügig resistenter gegen UV-Licht als PVC-Teichfolie und wird ebenfalls für verschiedene Teicharten eingesetzt. PE-Folien werden in Breiten bis 6 m angeboten; breitere Bahnen werden ab Werk verschweißt. Auf der Baustelle lassen sich PE-Teichfolien sinnvoll nur mit Heißluft verarbeiten, was bei einer Reparatur problematisch sein kann.
Bei einer Dicke von 1 mm wiegt PE-Teichfolie etwa 1 kg pro m².
EPDM-Teichfolie (Kautschukfolie)
Kautschukfolie ist flexibel und weich sowie UV- und ozonbeständig. EPDM-Teichfolie wird als umweltfreundlich beziehungsweise umweltneutral beschrieben und hat laut Artikel eine der längsten Standzeiten. Sie lässt sich nur mit speziellem Zubehör verarbeiten. EPDM-Teichfolien gibt es laut Artikel bis etwa 15 m Breite und 60 m Länge. Breitere Bahnen können beim Hersteller vulkanisiert werden.
Eine 1 mm starke Kautschuk-Teichfolie wiegt etwa 1,2 kg/m².
LDPE-Teichfolie
LDPE-Teichfolie eignet sich wegen ihrer Steifigkeit nicht für kleine Teiche. Sie wird häufig für kommunale Projekte und große Teiche eingesetzt, zum Beispiel für Löschteiche oder Rückstaubecken. Im privaten Teichbau spielt sie laut Artikel keine nennenswerte Rolle.
HDPE-Teichfolie
HDPE ist ein sehr hartes und steifes Material, das beim Knicken oder Falten brechen kann. Laut Artikel wird HDPE-Folie nicht im Teichbau eingesetzt, eignet sich aber als Wurzelsperre.
Folienart kennen und Reste aufbewahren
Im Handel findet man hauptsächlich Teichfolien aus PE und PVC. Fragen Sie beim Baustoffhändler nach, wenn die Folienart nicht eindeutig angegeben ist. Spätestens bei einer Reparatur müssen Sie wissen, um welches Material es sich handelt. Es empfiehlt sich, einige Reste der Teichfolie aufzubewahren – als Flicken und für eine Klebe- oder Schweißprobe, bevor Sie den Teich selbst reparieren.
Flüssige Teichfolien
Flüssige Teichfolie eignet sich besonders für komplexe Teichformen. Die Flüssigfolien basieren laut Artikel auf Polyurethan oder Teer. Polyurethan-Flüssigfolien lassen sich mit Pinsel oder Rolle verarbeiten und ergeben eine flexible Abdichtung. Bei größeren Teichen können Folien schwer zu transportieren und auszulegen sein. Flüssige Teichfolie kann laut Artikel über mehrere Tage verteilt aufgetragen werden; die Gebinde lassen sich selbst transportieren. Für die Verarbeitung wird handwerkliches Geschick benötigt. Genauere Verarbeitungshinweise finden Sie unter Flüssige Teichfolie. Die Methode kann auch für spätere Erweiterungen oder zur Reparatur eines Lecks eingesetzt werden.